Rufen Sie uns an!

07249-94460

Montags - Freitags:
08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Termine bitte vorab telefonisch vereinbaren

Nehmen Sie Kontakt auf

info@ihrbad.de
Adresse

Stutensee / OT Friedrichstal Nord
Karlsfeldstraße 15
76297 Stutensee / OT Friedrichstal Nord
Öffnungszeiten

Montags - Freitags:
08:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Termine bitte vorab telefonisch vereinbaren

  • Heizsysteme im Überblick

    Heizsysteme im Überblick

Heizsysteme im Überblick -
Die passende Heizung für Ihr Haus

Sparsam und komfortabel Heizen mit Gas, Öl, Holz oder Umwelt


Neben Gas- oder Ölheizungen gibt es heute eine große Auswahl moderner und effizienter Heizungssysteme. Aber nicht jedes passt auch zu jedem Gebäude. Einen umfassenden Überblick über Heizsysteme von der Gasheizung bis zur Brennstoffzelle sowie deren Vor- und Nachteile geben wir Ihnen hier.

Heute gibt es eine große Auswahl an Heizsystemen. So kommt die Wärme für Heizung und Warmwasser zum Beispiel aus fossilen Energieträgern wie Gas und Öl, nachwachsenden Rohstoffen wie Holz oder wie bei einer Solaranlage direkt aus der Umwelt. In einer persönlichen Beratung helfen wir Ihnen genau die Technik zu finden, die zu Ihnen und Ihrem Haus passt. Im Überblick zeigen wir, was die unterschiedlichen Heizsysteme ausmacht, welche Vor- und Nachteile sie haben und wann sie eingesetzt werden können.

Gasheizung – der Standard unter den Heizsystemen

Die Gasheizung ist der Standard, wenn es um die Beheizung von Wohngebäuden geht. Vor allem moderne Geräte sind besonders kompakt und durch die Nutzung des Brennwerteffekts, der ungenutzte Wärme aus dem Abgas rückgewinnt, auch energiesparend. So nutzen Gas-Brennwertheizungen bis zu 98 Prozent der in den Brennstoffen gespeicherten Energie. Sie sind günstig im Vergleich zu anderen Heizsystemen und passen heute zu fast jedem Gebäude. Gasheizungen werden mit Erdgas, Biogas oder Flüssiggas betrieben und können zum Beispiel mit Solaranlagen kombiniert werden.

Ölheizung – Heizung mit flüssigem Brennstoff

Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. sind heute etwa 25 Prozent der deutschen Brennwerttechnik können nahezu die gesamte Energie des Heizöls zur Wärmeerzeugung nutzen. Nachteilig ist jedoch, dass Heizöl ein fossiler Brennstoff ist. Ein hoher Verbrauch belastet die Umwelt, langfristig ist auch mit einem Anstieg der Preise zu rechnen. Auch Ölheizungen sind verhältnismäßig günstig und sowohl im Altbau wie im Neubau einsetzbar. Wichtig zu wissen ist, dass neben dem Heizgerät selbst auch die Tankanlage einen Platz im Gebäude finden muss. Betrieben werden Ölheizungen mit fossilem Heizöl oder Bio-Öl, das zu etwa 10 Prozent aus pflanzlichen Ölen besteht.

Wärmepumpe – Heizwärme aus der Umwelt

Im Gegensatz zu vielen anderen Heizsystemen gewinnen Wärmepumpen die Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung direkt aus der Umwelt. In einem meist elektrisch betriebenen Prozess machen sie dabei die in Luft, Erde oder Wasser gespeicherte Wärme für das Gebäude nutzbar. Wichtig zu wissen ist, dass die Effizienz einer Wärmepumpe steigt, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Umweltwärmequelle und Heizsystem ist. Besonders sparsam arbeitet sie in energieeffizienten Gebäuden mit Flächenheizsystemen. Wärmepumpen sind kompakte Heizsysteme, die vor allem in effizienten Neubauten oder energetisch modernisierten Altbauten eingesetzt werden können. Um die kostenfreie Umweltenergie gewinnen zu können, benötigen Sie jedoch meist Platz für Sondenbohrungen, Flachkollektoren oder einen Brunnen.

Solaranlage – Warmwasser und Raumwärme mit Solarenergie

Solaranlagen machen die kostenfreie Strahlungsenergie der Sonne für über Kollektoren auf dem Dach, die die Strahlung auffangen und direkt in Wärme umwandeln. Außer bei sogenannten Sonnenhäusern, werden Solaranlagen meist nur zur Teildeckung des Wärmebedarfs geplant. Über einen Pufferspeicher, der das schwankende Angebot der Sonnenenergie mit dem meist zeitversetzten Bedarf im Haus ausgleicht, ist die Kombination mit Öl-, Gas-, Holzheizung oder Wärmepumpe üblich. Solarthermie-Anlagen können in nahezu allen Gebäuden zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass eine ausreichend große, nicht verschattete Dachfläche mit passender Orientierung vorhanden ist.

Brennstoffzelle – Hightech für den Heizungskeller

Brennstoffzellen erzeugen Strom und Wärme in einem System. Anders als bei Blockheizkraftwerken funktioniert das jedoch nicht bei einer Verbrennung, sondern einer chemischen Reaktion. Dabei wird Wasserstoff durch einen Katalysator in Elektronen und Protonen getrennt, die dann mit Sauerstoff aus der Luft zu Wasser reagieren. Das Besondere daran ist der hohe elektrische Wirkungsgrad. Denn der ermöglicht, dass Strom und Wärme annähernd im gleichen Verhältnis gewonnen werden können. Wie Blockheizkraftwerke sind auch Brennstoffzellen nur dann wirklich wirtschaftlich, wenn sie hohe Einsparungen durch den erzeugten Strom erzielen. Da der aber fast im gleichen Verhältnis wie Wärme erzeugt wird, lohnen sie sich oft auch in modernen und energieeffizienten Gebäuden. Betrieben werden sie dabei zum Beispiel mit Gas (Erd-, Flüssig- oder Biogas), das in der Brennstoffzelle selbst in ein wasserstoffhaltiges Gas umgewandelt wird.